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Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten

Der Aufbau wissenschaftliche verfasster Arbeiten entspricht wie die generellen formalen Anforderungen, der Zitation und der Formatierung einem generellen Muster. Die Arbeit unterteilt sich in der Regel in ein Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Textteil, Literaturverzeichnis, welche sich in der fertigen Arbeit in dieser Reinfolge vorfinden sollten.

Inhaltsverzeichnis Weitere Artikel zum Thema
Das Titelblatt Wissenschaftliches Arbeiten (allg.)
Das Inhaltsverzeichnis Formale Anfordeungen
Aufabau des Textteils Zitation
Das Literaturverzeichnis Formatierung elektronisch erstellter Texte

 

 

 

 

 

 

Das Titelblatt

Soweit nichts anderes verlangt wird, enthält das (einseitige) Titelblatt den Namen der Universität (Georg-August-Universität Göttingen), die Angabe der Fakultät (sozialwissenschaftliche Fakultät/Institut für Soziologie), den Titel der Arbeit, Titel der prüfenden Person, Name des Verfassers, den Studiengang, das Semester und die Matrikelnummer.

Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein auch eine Kontaktadresse wie die Telefonnummer und/oder die E-Mail-Adresse anzugeben.

Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis bei wissenschaftlich verfassten Arbeiten unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von allen gängigen Inhaltsverzeichnissen. Wichtig ist die einheitliche Darstellung. Aufgeführt werden sollten alle Überschriften in Verbindung mit ihren jeweiligen Seitenzahlen. Im Regelfall sollte zur Nummerierung der Überschriften eine Dezimalklassifikation (1/1.2/2.4.3 etc.) verwendet werden.

Aufbau des Textteils

Der Textteil besteht in Regel aus einer Einleitung, dem Hauptteil, und einem Schluss.

Die Einleitung einer wissenschaftlich verfassten Arbeit gibt Auskunft über das genaue Thema der folgenden Arbeit. Dabei sollte die Fragestellung der Arbeit deutlich erkennbar sein und die Forschungsfrage genau präzisiert werden. Des Weiteren sollte die das Thema auch in einen größeren Kontext eingebracht werden, d.h. es sollte klar verortet werden. Diese Verortung kann dabei beispielsweise mit Hilfe von aktuellen Debatten, oder durch Betonung der besonderen (soziologischen) Bedeutung der Frage im Kontext vorgenommen werden.

Abgeschlossen wird die Einleitung Üblicherweise durch eine Beschreibung des weiteren Verlaufs der Arbeit.

Im Optimalfall gibt eine Einleitung so einen Überblick über die Ausgestaltung, Zielsetzung und Verortung der Arbeit und lädt nebenbei auch noch zum Weiterlesen ein.

Der Hauptteil einer wissenschaftlich verfassten Arbeit bildet auch den größten Teil der Arbeit. In ihm wird die eigentliche Arbeit „verrichtet“. Eine genauere Unterteilung des Hauptteils ist stark abhängig von der Art der Arbeit (empirisch, theoretisch, methodisch), aber auch von der individuellen Fragestellung. Allgemein lässt sich sagen, dass es einige Regeln gibt, die man beachten sollte. Zum einen sollten alle wichtigen Informationen vor ihrer Verwendung gegeben werden. Hierzu zählen beispielsweise Definitionen, welche üblicherweise zu Beginn des Hauptteils vorgenommen werden. Zum anderen ist es wichtig den Hauptteil so zu gestalten, dass ein roter Faden stets erkennbar ist.

Der Schluss einer wissenschaftlich verfassten Arbeit schließt die Arbeit ab. Er soll noch einmal die Ergebnisse der Arbeit, bezogen auf die Fragestellung, darstellen. Abhängig von dem Thema und der Forschungsfrage kann es sich dabei beispielsweise um eine Zusammenfassung oder Bewertung der Ergebnisse des Hauptteils handeln. Wichtig ist der Bezug zur Einleitung. So sollte der Schluss im Optimalfall praktisch an die Einleitung anknüpfen und so den Hauptteil „umrahmen“.

 

Das Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis werden im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten sämtliche verwendete und zitierte Quellen angegeben. Dabei sollten, soweit vorhanden, Vor- und Nachname des Autors und ggf. des Herausgebers, das Erscheinungsjahr, der Titel sowie der Untertitel, ggf. die Auflage/Reihe/Serie, der Erscheinungsort und der Verlag angegeben werden. Internetquellen sind mit dem Datum des letzten Abrufes und der vollständigen URL anzugeben.

Wichtig ist bei Verfassen des Literaturverzeichnisses die penible alphabetische Ordnung sämtlicher Quellen.